Schmidt - Schlaganfall


Ethik in der Pflege: 30 Prüfungsfragen & Lösungen für dein Examen! ⚖️ PflegeKompass KI
Was ist der Unterschied zwischen Moral und Ethik?
Wie gehst du mit ethischen Dilemmata um, wenn Patienten die Nahrung verweigern? In diesem Video machen wir dich fit für das Thema "Ethische Normen in der Pflege".
Wir analysieren eine realistische Fallsituation (Frau Schmidt nach Schlaganfall) und gehen 30 prüfungsrelevante Fragen durch, die genau so in deinem Examen vorkommen können. Von den 4 ethischen Prinzipien bis zum ICN-Ethikkodex hier lernst du alles, was du wissen musst.
✅ Inhalte dieses Videos:

Moral vs. Ethik:
Was ist der Unterschied?
Die 4 Prinzipien: Autonomie, Fürsorge, Nichtschaden, Gerechtigkeit

Fallbeispiel:
Sondenernährung & Patientenwille ICN-Ethikkodex & Menschenrechte in der Pflege

Guten Tag und herzlich willkommen auf PflegeKompassKI! Ich bin Ihr Moderator und heute begleitet uns Maria, eine Auszubildende in der Generalisierten Pflege. Zusammen werden wir die wichtigsten Konzepte zu ethischen Normen in der Pflege erkunden. Dieses Video wird dir helfen, dich optimal auf dein Pflegeexamen vorzubereiten. Wir werden realistische Szenarien durchgehen und Prüfungsfragen beantworten – genau so, wie es in deiner Prüfung sein wird. Lass uns starten!

FALLSITUATION

MODERATOR:
Lass mich dir jetzt eine realistische Fallsituation erzählen, die wir zusammen analysieren werden:

Fallsituation:
Es ist Montag, 7:30 Uhr in der Orthopädischen Station des Kreiskrankenhauses. Frau Margarete Schmidt, 84 Jahre alt, ist gestern nach einem Schlaganfall aufgenommen worden. Sie ist gelähmt und kann nicht schlucken. Der Arzt hat das Team informiert, dass eine Magensonde (PEG-Sonde) zur Ernährung notwendig ist. Aber Frau Schmidt hat vorher klaren Wunsch geäußert:
Sie möchte keine künstliche Ernährung. Ihre Tochter ist ebenfalls gegen die Sonde und sagt:
„Meine Mutter hat ein Recht auf ihre Würde!" Der Stationsleiter ist anderer Meinung und sagt:
„Ohne Sonde wird sie sterben – wir müssen sie versorgen!" Die Pflegefachperson Juliane ist verunsichert. Sie muss handeln – aber wie?
MARIA:
Das ist ja ein echtes Dilemma! Was sollte Juliane denn tun?
MODERATOR:
Das ist genau die Frage! Und um sie zu beantworten, müssen wir die vier ethischen Prinzipien verstehen.
DIE VIER ETHISCHEN PRINZIPIEN
In der Pflege gibt es vier zentrale ethische Prinzipien nach Beauchamp und Childress. Ich schreibe sie auf:

  1. Autonomie (Selbstbestimmung)
  2. Füsorge (Beneficence – Gutes tun)
  3. Nichtschaden (Non-Maleficence – keinen Schaden zufügen)
  4. Gerechtigkeit (Justice – Fairness)

MARIA:
Die habe ich in meinem Skript gesehen! Aber wie wende ich sie an? MODERATOR:
Sehr gute Frage. Lass mich es konkret machen – bezogen auf Frau Schmidt:
Autonomie: Frau Schmidt hat das RECHT, zu entscheiden. Sie möchte KEINE Sonde. Ihr Wunsch muss respektiert werden. Fürsorge: Der Arzt und das Team möchten das Beste für Frau Schmidt – also ihr Leben retten durch Ernährung. Nichtschaden: Wenn wir die Sonde setzen OHNE ihren Willen, schaden wir ihr psychisch und verletzen ihre Würde. Gerechtigkeit:
Alle Patienten sollten gleich behandelt werden. Frau Schmidt hat die gleichen Rechte wie jeder andere Patient.
MARIA:
Aber die Prinzipien sind hier ja widersprüchlich!
Fürsorge sagt: Sonde setzen (Leben retten), aber Autonomie sagt: Nicht ohne Zustimmung!
MODERATOR:
GENAU! Das ist das ethische Dilemma. Das ist das Wichtigste für die Prüfung zu verstehen:
Es gibt keine einfache Lösung – aber es gibt einen ETHISCHEN PROZESS zur Lösung!

PRÜFUNGSFRAGEN MIT ANTWORTEN
FRAGE 1:
Nennen Sie die vier ethischen Prinzipien nach Beauchamp und Childress.
ANTWORT:

  1. Autonomie (Selbstbestimmung)
  2. Fürsorge (Beneficence)
  3. Nichtschaden (Non-Maleficence)
  4. Gerechtigkeit (Justice)

FRAGE 2:
Erklären Sie, was der Unterschied zwischen Moral und Ethik ist.
ANTWORT 2:
Moral ist die Summe aus Werten, Haltungen, Normen und Prinzipien – sie beantwortet die Frage „Ist das richtig oder falsch?" Ethik hingegen ist die Lehre ÜBER Moral. Ethik befasst sich mit dem guten Leben und richtigem Handeln und stellt die Frage „Was soll ich tun?" Ethik analysiert moralische Fragen kritisch und argumentiert begründet.
FRAGE 3:
Nennen Sie die drei Formen der Ethik. ANTWORT 3:
Normative Ethik, angewandte Ethik und Metaethik.
FRAGE 4:
Was versteht man unter dem Prinzip der Autonomie in der Pflege?
ANTWORT 4:
Autonomie bedeutet Selbstbestimmung. Das Prinzip besagt, dass jeder Mensch das Recht hat, über seinen eigenen Körper und seine Gesundheit zu entscheiden – auch gegen ärztliche oder pflegerische Empfehlungen. Die Pflegefachperson muss den Willen des Patienten respektieren, auch wenn sie anderer Meinung ist.
FRAGE 5:
Leiten Sie aus der Fallsituation ab: Welches ethische Prinzip kollidiert mit dem Prinzip der Autonomie?
ANTWORT 5:
Das Prinzip der Fürsorge (Beneficence) kollidiert mit dem Prinzip der Autonomie. Die Fürsorge verlangt, das Leben von Frau Schmidt durch die PEG-Sonde zu retten. Das Prinzip der Autonomie aber verlangt, ihren Wunsch zu respektieren und NICHT die Sonde zu setzen, wenn sie das nicht will.
FRAGE 6:
Beschreiben Sie, was ein ethisches Dilemma ist.
ANTWORT 6:
Ein ethisches Dilemma entsteht, wenn zwei oder mehr ethische Prinzipien oder Werte miteinander kollidieren und sich widersprechen. Es gibt keine klare „richtige" Lösung, die alle Prinzipien gleichzeitig erfüllt. In so einer Situation muss die Pflegefachperson einen ethischen Entscheidungsprozess durchlaufen.
FRAGE 7:
Erläutern Sie das Prinzip der Fürsorge (Beneficence) in der Pflege.
ANTWORT 7:
Fürsorge bedeutet, das Beste für den Patienten zu tun. Es ist das Prinzip des „Gutes tun". Pflegefachpersonen haben eine moralische Verpflichtung, die Gesundheit und das Wohlbefinden des Patienten zu fördern.
Das kann bedeuten: Schmerzen lindern, das Leben retten, oder Leiden reduzieren. Aber Fürsorge muss IMMER respektvoll und unter Einbeziehung des Patientenwillens erfolgen.
FRAGE 8:
Was ist ein ethisches Prinzip?
ANTWORT 8:
Ein ethisches Prinzip ist ein grundlegender moralischer Wert oder eine Regel, die das richtige Verhalten in einer bestimmten Situation leitet. Prinzipien sind universell – sie gelten für alle Menschen und Situationen. Sie dienen als Richtlinien für Entscheidungen.
FRAGE 9:
Nennen Sie internationale Dokumente, die ethische Standards für die Pflege festlegen.
ANTWORT 9:
UN-Menschenrechtskonvention (seit 1948), Europäische Menschenrechtskonvention (1950), ICN-Ethikkodex für Pflegende (seit 1953), EACH-Charta für Kinder im Krankenhaus (1988), UN-Behindertenrechtskonvention (seit 2006).
FRAGE 10:
Beschreiben Sie die Rolle des ICN-Ethikkodex für Pflegefachpersonen.
ANTWORT 10:
Der ICN-Ethikkodex ist eine Erklärung der ethischen Werte, Verantwortlichkeiten und beruflichen Rechenschaftspflicht von Pflegefachpersonen. Er ist KEIN Verhaltenskodex, sondern ein Rahmen für ethische Pflegepraxis und Entscheidungsfindung. Der Kodex definiert, wie Pflegefachpersonen ihre Verantwortung gegenüber Patienten, Kollegen, dem Beruf und der globalen Gesundheit erfüllen sollten.
FRAGE 11:
Erklären Sie, warum das Prinzip der Nichtschaden (Non-Maleficence) wichtig ist.
ANTWORT 11:
Das Prinzip der Nichtschaden bedeutet: Keinen Schaden anrichten. Es ist eine grundlegende ethische Verpflichtung für alle Pflegefachpersonen. Der Schaden kann körperlich, psychisch oder emotional sein. In Frau Schmidts Fall könnte die Sonde gegen ihren Willen zu psychischen Verletzungen führen – das ist Schaden!
FRAGE 12:
Nennen Sie Beispiele für Normen in der Krankenpflege.
ANTWORT 12:
Beispiele sind: Professionelles Verhalten bewahren, Patienten mit Respekt behandeln, Hygiene und Sterilität einhalten, ärztliche Anordnungen umsetzten (sofern ethisch vertretbar), Schweigepflicht bewahren, regelmäßig Fortbildungen machen, Berufskodexe befolgen.
FRAGE 13:
Begründen Sie, warum es wichtig ist, ethische und rechtliche Normen zu unterscheiden.
ANTWORT 13:
Ethische Normen regeln, was moralisch richtig ist; rechtliche Normen regeln, was gesetzlich erlaubt ist. Manchmal sind sie identisch, manchmal nicht. Ein Arzt könnte gesetzlich dazu berechtigt sein, eine Sonde zu setzen – aber ethisch könnte es falsch sein, wenn der Patient das nicht will. Pflegefachpersonen müssen BEIDE Ebenen verstehen, um verantwortungsvoll zu handeln.
FRAGE 14:
Beschreiben Sie die Fallsituation mit Frau Schmidt in 3-4 Sätzen.
ANTWORT 14:
Frau Margaret Schmidt ist 84 Jahre alt und nach einem Schlaganfall im Krankenhaus. Sie kann nicht schlucken und braucht eine Ernährung. Der Arzt empfiehlt eine PEG-Sonde, aber Frau Schmidt lehnt ab – sie möchte ihre Würde bewahren. Ihre Tochter unterstützt ihren Wunsch. Das Team ist sich uneins. Die Pflegefachperson Juliane muss eine ethische Entscheidung treffen.
FRAGE 15:
Leiten Sie ab:
Wie sollte Juliane im Fall von Frau Schmidt handeln?
ANTWORT 15:
Juliane sollte:
1) Frau Schmidts Wunsch ernst nehmen und respektieren – das ist Autonomie.
2) Ein Gespräch mit dem Team führen, um das ethische Dilemma zu klären.
3) Frau Schmidt und ihre Tochter unterstützen, indem sie Palliativpflege statt Sonde anbietet. 4) Einen Ethik-Konsil einleiten, wenn das Team nicht einig ist.
Die Autonomie und Würde des Patienten müssen Vorrang haben.

FRAGE 16:
Nennen Sie Florence Nightingale und ihre Beiträge zur Pflegeethik.
ANTWORT 16:
Florence Nightingale (1820–1910) war eine Pionierin der modernen Krankenpflege. Sie betonte Gesundheitsförderung und Krankheitsprävention. Sie legte die Grundlagen der Pflegewissenschaft und zeigte, dass Pflege eine ethische Verpflichtung ist – nicht nur eine Aufgabe. Sie prägte den modernen Pflegeberuf und dessen ethische Standards.
FRAGE 17:
Beschreiben Sie Agnes Karll und ihre Rolle in der Pflegeethik.
ANTWORT 17:
Agnes Karll (1868–1927) war die erste Vorsitzende des ICN (International Council of Nurses). Sie forderte eine dreiJährige professionelle Ausbildung für Pflegerinnen. In Deutschland gründete sie 1903 die Berufsorganisation der Krankenpflegerinnen. Sie setzte sich für professionelle Standards und ethische Regeln in der Pflege ein.
FRAGE 18:
Nennen Sie ethische Probleme in der Pflege während des Nationalsozialismus.
ANTWORT 18:
Berufsverbote für jüdische Pflegekräfte und „politisch Unzuverlässige", Beteiligung von Pflegefachpersonen an Menschenrechtsverbrechen, Mitwirkung im Völkermord, Mitarbeit in Konzentrationslagern und im „Euthanasie"-Programm T4, bei dem mehr als 70.000 Menschen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen ermordet wurden.
FRAGE 19:
Erklären Sie die vier Grundelemente des ICN-Ethikkodex.
ANTWORT 19:
Element 1: Pflegefachpersonen und Patienten/Menschen mit Pflegebedarf – wie Pflegefachpersonen ihre Verantwortung gegenüber Patienten erfüllen.
Element 2: Pflegefachpersonen und die Praxis – professionelle Kompetenzen und Sicherheit.
Element 3: Pflegefachpersonen und der Beruf – Forschung, Standards und Arbeitsumgebung.
Element 4: Pflegefachpersonen und globale Gesundheit – Menschenrechte, Gerechtigkeit und nachhaltiges Handeln.

FRAGE 20:
Beschreiben Sie, was eine normative ethische Frage ist.
ANTWORT 20:
Eine normative ethische Frage befasst sich damit, was SEIN SOLLTE – was richtig und was falsch ist. Sie hat die Form:
„Was soll ich tun?" oder „Ist das ethisch korrekt?" Normative Ethik versucht, Prinzipien und Regeln für moralisches Verhalten zu bestimmen. Im Gegensatz dazu beschreibt deskriptive Ethik nur, wie Menschen tatsächlich handeln.
FRAGE 21:
Nennen Sie nationale Chartas für Menschenrechte in Zusammenhang mit Gesundheit und Pflege.
ANTWORT 21:
Charta der Rechte hilfe- und pflegebedürftiger Menschen (2005), Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen (2010), EACH-Charta für Rechte von Kindern im Krankenhaus (über den ICN verbreitet).
FRAGE 22:
Erläutern Sie das Prinzip der Gerechtigkeit (Justice) in der Pflege.
ANTWORT 22:
Gerechtigkeit bedeutet Fairness. Das Prinzip verlangt, dass alle Patienten gleichbehandelt werden, unabhängig von ihrer sozialen Herkunft, ihrem Geschlecht, ihrer Religon oder ihrem wirtschaftlichen Status. Gerechtigkeit in der Pflege bedeutet auch:
Ressourcen gerecht verteilen, keine Diskriminierung praktizieren, und allen Zugang zu Pflege ermöglichen.
FRAGE 23:
Begründen Sie, warum der Artikel aus der Fallsituation „Nur wer deutscher Herkunft ist, soll im Alter Pflege bekommen" ethisch und rechtlich falsch ist.
ANTWORT 23:
Diese Aussage verstößt gegen das Prinzip der Gerechtigkeit (keine Diskriminierung), gegen die Menschenrechte (Recht auf Gesundheitsversorgung für alle), und gegen internationale Verträge wie die UN-Menschenrechtskonvention. Sie widerspricht auch dem ICN-Ethikkodex, der Menschenrechte und Chancengerechtigkeit fordert. Pflege darf nicht aufgrund von ethnischer Herkunft verwehrt werden – das ist Diskriminierung und unethisch.
FRAGE 24:
Nennen Sie professionelle ethische Werte im Pflegeberuf.
ANTWORT 24:
Respekt, Gerechtigkeit, Empathie, Verlässlichkeit, Fürsorge, Mitgefühl, Vertrauenswürdigkeit, Integrität, Kompetenz, Würde, Sicherheit, Vertraulichkeit, Fairness, Chancengerechtigkeit, Solidarität.
FRAGE 25:
Erklären Sie, wie Pflegefachpersonen mit konkurrierenden ethischen Prinzipien umgehen können.
ANTWORT 25:
Wenn ethische Prinzipien kollidieren, sollte die Pflegefachperson:
1) Das Dilemma klar definieren,
2) Alle betroffenen Personen anhören (Patient, Familie, Team),
3) Relevante ethische Prinzipien identifizieren,
4) Pro und Contra abwägen, 5) Einen Ethik-Konsil einleiten, falls nötig,
6) Die Autonomie des Patienten respektieren, sofern er handlungsfähig ist,
7) Die Entscheidung dokumentieren und das Team informieren.

FRAGE 26:
Beschreiben Sie, was das Prinzip der Würde in der Pflege bedeutet.
ANTWORT 26:
Würde bedeutet, dass jeder Mensch respektvoll behandelt werden muss – unabhängig von seinem Zustand oder seiner Krankheit. Würde schließt ein:

Privatsphäre respektieren, den Patienten nicht zu blamieren, seine Entscheidungen ernst zu nehmen, ihn mit Namen anzusprechen, und seine kulturellen und religiösen Überzeugungen zu berücksichtigen. In der Fallsituation möchte Frau Schmidt ihre Würde bewahren – das ist ein ethisches Recht.
FRAGE 27:
Nennen Sie Quellen für ethische Standards im DBfK (Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe).
ANTWORT 27:
Der ICN-Ethikkodex, nationale Gesetze und Vorschriften, Berufsverbandserklärungen, Menschenrechtskonventionen, internationale Chartas (EACH, UN-Konventionen), und kontinuierliche Weiterbildung in Pflegeethik.
FRAGE 28:
Leiten Sie ab:
Warum ist ethische Bildung wichtig für Auszubildende in der Pflege?
ANTWORT 28:
Ethische Bildung ist wichtig, weil Pflegefachpersonen täglich mit moralischen und ethischen Fragen konfrontiert werden. Sie müssen befähigt sein, ethische Dilemmata zu erkennen und begründet zu handeln. Ohne ethische Kompetenz können Pflegefachpersonen Patienten unwissentlich Schaden zufügen. Ethisches Wissen und kritisches Denken sind zentral für professionelle Pflegefachpersonen.
FRAGE 29:
Beschreiben Sie, wie der ICN-Ethikkodex in der alltäglichen Praxis angewendet wird.
ANTWORT 29:
Der ICN-Kodex ist kein Verhaltenskodex mit strikten Regeln, sondern ein Rahmen. Pflegefachpersonen wenden ihn an, indem sie:
1) Seine vier Elemente studieren, 2) Sich persönlich überlegen, was die Standards bedeuten, 3) Mit Kollegen diskutieren, 4) Konkrete Situationen analysieren, 5) Ethische Dilemmata identifizieren, 6) Mit dem Team zusammenarbeiten, um Lösungen zu finden, die mit dem Kodex übereinstimmen.
FRAGE 30:
Erklären Sie, was der Unterschied zwischen Ethik und Recht ist, und geben Sie ein Beispiel aus der Fallsituation.
ANTWORT 30:
Ethik behandelt das, was moralisch RICHTIG ist; Recht behandelt das, was gesetzlich ERLAUBT ist. Sie stimmen oft überein, aber nicht immer. In der Fallsituation:
Rechtlich könnte der Arzt die PEG-Sonde mit Vollmacht der Familie setzen. ABER ethisch ist es FALSCH, die Autonomie und Würde von Frau Schmidt zu verletzen. Eine gute Pflegefachperson muss beide Ebenen verstehen und zum Schutz des Patienten handeln. OUTRO & CALL-TO-ACTION MODERATOR:
Maria, das war eine intensive Zusammenfassung! Lass mich noch zusammenfassen, was wir gelernt haben:

Ethische Normen in der Pflege sind nicht optional – sie sind die GRUNDLAGE deines Berufs. Die vier ethischen Prinzipien (Autonomie, Fürsorge, Nichtschaden, Gerechtigkeit) sind die Werkzeuge, mit denen du ethische Dilemmata analysierst. Und wenn du diese Konzepte verstehst, wirst du dich in deiner Prüfung und in deiner alltäglichen Praxis sicher fühlen. MARIA:
Danke! Das hat mir wirklich geholfen, die Konzepte zu verstehen – nicht nur auswendig zu lernen! MODERATOR:
Genau! Und das ist die beste Vorbereitung für die Prüfung. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH zu dieser Lektion! Du bist jetzt viel näher an der Prüfung! Wenn dir dieses Video geholfen hat, abonniere jetzt meinen Kanal PflegeKompassKI! Ich veröffentliche regelmäßig Inhalte zur Pflegeausbildung, Prüfungsfragen und realistische Fallsituationen – alles, um dich auf dein Pflegeexamen vorzubereiten. Neue Videos kommen jede Woche! Folge mir auf PflegeKompassKI für mehr Inhalte Hinterlasse einen Kommentar – welche Themen sollen wir als Nächstes behandeln? Teile dieses Video mit deinen Klassenkameraden und Klassenkameradinnen Viel Erfolg bei deiner Pflegeausbildung – du schaffst das! Bis zum nächsten Video – auf PflegeKompassKI! Vielen Dank fürs Zuschauen!